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Helmut Stuphann, Verkaufsleiter Bosch Automotive Aftermarket Österreich
Helmut Stuphann, Verkaufsleiter Bosch Automotive Aftermarket Österreich
© Peter Seipel / ÖWV

Bosch: Entwicklung mit hoher Dynamik

09.04.2020

Die langfristigen Auswirkungen auf den Aftermarket hängen stark von den nun kommenden Maßnahmen ab, meint Helmut Stuphann, Verkaufsleiter Bosch Automotive Aftermarket Österreich.

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„Die aktuelle Situation rund um den Corona-Virus macht leider auch vor unserem Geschäft nicht halt“, so Helmut Stuphann. Fahrzeugbau und –handel wurden heruntergefahren und auch einige Werkstattketten haben ihren Filialbetrieb unterbrochen. Zum Glück zählen Kfz-Werkstätten zur Grundversorgung und bleiben für Reparatur und Wartung von Fahrzeugen weiterhin geöffnet. „Dennoch wird das bereits stark rückläufige Privatkundengeschäft noch weiter zurückgehen“, erwartet Stuphann. Auf die drastisch sinkende Nachfrage reagiert die Bosch-Gruppe daher mit einem kontrollierten Herunterfahren der Produktion, Teilen der Vertriebs- und Verwaltungsfunktionen  und auch im Bereich Bosch Automotive Aftermarket auf durchschnittlich 50 Prozent. „Wir haben unsere Werkstattpartner informiert, dass wir weiterhin als kompetenter Partner zur Seite stehen und als Konzeptzentrale die aktuelle Situation permanent im Blick haben“, erklärt der Bosch Aftermarket Chef. Präsenzschulungen und Qualitätsmaßnahmen wie Audits oder Werkstatttests werden bis auf Weiteres ausgesetzt, dafür bietet Bosch über 30 Online-Kurse wie Web-Based Trainings oder Multimediavorträge an. „Unsere geplanten Marketing- und Werbeaktivitäten sind gerade jetzt besonders wichtig, so dass wir diese fortsetzen“, so Stuphann. So können Anwender mit dem neuen Tool "MyBoschCarService" ab sofort online Preise abfragen und ihren nächsten Werkstatttermin buchen.  

Autor: 
Peter Seipel
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