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IBM Mobilitätsstudie: Das hätten wir wohl alle nicht gedacht!

16.09.2021

IBM und das Marktforschungsunternehmen Morning Consult haben zum Start der IAA Mobility in München eine aktuelle Studie zum Mobilitätsverhalten der Münchner Bewohner veröffentlicht. Sie beleuchtet die Meinungen und Einstellungen zu drei Themenkomplexen: Nachhaltige Mobilität und CO2-Fußabdruck, Elektromobilität sowie Nachhaltigkeit der städtischen Transportinfrastruktur. Die Ergebnisse sind überraschend.

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1000 representative Personen wurden befragt. Im Themenbereich Umweltverträgliche Mobilität und CO2-Bilanz gaben insgesamt 79 Prozent der Befragten an, dass ihnen ihr individueller CO2-Fußabdruck „wichtig“ (43 Prozent) oder sogar „sehr wichtig“ (36 Prozent) ist. Bei den Befragten ab 65 Jahren waren es sogar 51 Prozent, denen ihr CO2-Abdruck „sehr wichtig“ ist. In der Gruppe der 18- bis 34-Jährigen waren es mit 30 Prozent hingegen deutlich weniger, die ihren persönlichen Abdruck als „sehr wichtig“ empfinden. Knapp: Die ältere Generation möchte eher auf weniger Emissionen achten als deren Nachfolger. 

Anders sieht es beim E-Auto aus: Insgesamt erklärten in der Befragung 58 Prozet, dass sie Elektrofahrzeuge als wirklich umweltfreundlich und nachhaltig ansehen, davon stimmen sogar 14 Prozent dieser Aussage „voll und ganz“ zu. Auf die Altersgruppen runtergebrochen zeigen sich bei dieser starken Zustimmung jedoch große Unterschiede: Während 20 Prozent der 18- bis 34-Jährigen „voll und ganz“ zustimmten, waren es bei den über 65-Jährigen lediglich sechs Prozent. In der Altersgruppe zwischen 35 und 44 Jahren waren es 16 Prozent, bei den 45- bis 64-Jährigen zehn Prozent. Es zeigt sich also, dass die starke Zustimmung mit steigendem Lebensalter deutlich abnimmt. Oder: Die Jungen stehen mehr unter Strom. 

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