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Sata hilft bei Farbtonfindung

21.05.2019

Die richtige FARBTONFINDUNG ist essenziell, um bei einer Reparaturlackierung einen zufrieden Kunden zu gewinnen. Dabei machen die korrekten Arbeitsabläufe und das passende Werkzeug einen großen Vorteil aus.

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Für einen optimierten Lackierprozess in der Werkstatt sollten alle Arbeitsschritte idealerweise aufeinander abgestimmt sein. Häufig kommt es dabei vor, dass das zu lackierende Fahrzeug oder die Fahrzeugteile bereits in der Lackierkabine stehen und erst dann die Farbtonfindung begonnen wird. Aufwendige und zeitintensive Rangierarbeiten sind die Folge. Umso wichtiger ist es daher, die Farbtonermittlung zum richtigen Zeitpunkt durchzuführen, damit die Abläufe nicht gestört werden. Im besten Fall sollte der Kundendienstberater bereits ein Auge auf den Farbton des Fahrzeugs haben. Helle Silber- und Effektfarbtöne bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit – hin und wieder können auch vermeintlich unscheinbare Farbtöne wie ein Rot oder Gelb recht aufwendig zu lackieren sein. Hier ist die enge Zusammenarbeit des Kundendienstberaters mit dem Lackiermeister von Vorteil. Idealerweise weist der Kundendienstberater bereits zu diesem Zeitpunkt auf den Farbton hin, spätestens aber bei der Auftragsübergabe zwischen der Karosserieinstandsetzung und Lackiererei, damit die Farbtonfindung beginnen kann.

LICHT ALS SCHLÜSSEL

Ein qualitativ hochwertiges Licht (Tageslicht) wie beispielsweise das der Sata trueSun ist bei der Farbtonauswahl und -ermittlung sehr wichtig, da eine Fehlentscheidung eine zeit- und kostenintensive Nachlackierung zur Folge hätte. Diese schlüge je nach zu lackierendem Objekt im Durchschnitt mit ca. 350 Euro pro Fahrzeugteil zu Buche. Ganz abgesehen von verärgerten Kunden, die ihr repariertes Fahrzeug später erhalten, und die aufwendige Umorganisation im Arbeitsablauf in der Lackiererei. In Summe amortisieren sich die Anschaffungskosten bereits nach zwei bis drei Fehllackierungen. Eine minderwertige, nicht das gesamte Spektrum des Tageslichts abdeckende Lichtquelle eignet sich nicht für die Farbtonprüfung, da Nuancen eines Farbcodes nicht voneinander unterschieden werden könnten. Dabei sind die Preisunterschiede zwischen einer hoch- und einer minderwertigen Lichtquelle nur sehr gering: durchschnittlich 150 Euro. Nicht nur die Helligkeit des Lichtes spielt dabei eine wichtige Rolle, sondern die Lichtfarbe und v. a. die Übereinstimmung des Lichtspektrums mit dem natürlichen Tageslicht (Sonnenlicht). Hilfreich ist auch ein Lichtkegel, der gleichmäßig auf die gesamte beleuchtete Fläche strahlt, sowie ein ausdauernder Akku mit kurzer Ladedauer. Ist der Farbton einmal ermittelt, können die Farbmuster erstellt und zur Überprüfung noch einmal mit der Originallackierung verglichen werden.

Autor: 
Philipp Bednar
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